Dabei lernte ich vor allem die schnellsten Online-Shops für Ersatzteile kennen
(smile)
Mechanik und Chassis sind komplett
in ALU. Besonders starr ist dieses Konstrukt zwar nicht, aber es funktioniert.
Der DF68 hat einen Riemen getriebenen Heckrotor
mit Head-Lock Gyro und ein digitales Heckservo.
Der DF 68 ist mit der bewährten 90° Taumelscheibenanlenkung ausgestattet.
Technische Eckdaten Originalausführung :
Abfluggewicht inkl . Akku : min. 600 Gramm (plus 250 Gramm für die Windeln mit den roten Püppeln)
Rotor 630 mm Durchmesser
aktueller Flugakku : 3S-Lipo 2200mAh 12C
Die
ersten schadenfreien Rundflüge im Originalzustand sind geschafft
Damals hatte ich noch kein Modellflugsimulator und natürlich
enormen Respekt vor diesen Gurkenschneidern. Deshalb für die ersten
grösseren "Hüpfer" noch mit mega Landegestell.
Das sieht zwar gar nicht soooo cool aus, spart aber eine
Menge Reparaturen. Denn ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen,
ein Heli leider schon...
Die ersten Lernfortschritte brauchen Geduld
So etwa sahen die ersten Versuche
mit
dem
Landegestell
aus...
Leider habe ich dazumals das mit der negativen Pitch-Einstellung an Stelle der
verminderten Drehzahl fürs runter kommen noch nicht begriffen. Entprechend
trudelt der Heli beim Sinken...
Umbau
RC-Anlage auf 2.4 GHz
Vorne links sitzt der neue Empfänger mit den Mikro kurzen
Antennen der 2.4GHz-Technik. Der Heli wird ab Werk mit 7-kanaliger Übertragung
konfiguriert. Ich entschied mich nun aber die Konfiguration mit einem
6-Kanal Parkfly-Empfänger DSM2 von Spektrum zu machen. Dabei kombiniere
ich die Funktion Gyro Empfindlichkeit und AVCS-Mode.
Die eigentliche Arbeit liegt nun aber in der Programmierung
des Senders mit allen Mischfunktionen.
Servo-Kabelsalat wie rechts ersichtlich ist normal. Einige
schaffen es aber, diesen besser zu verstecken...
Outdoor Rundflugtraining
Der DF 68B kommt auch mit etwas Wind gut klar. Somit
höchste Zeit mit ein paar geladenen Akkus im Koffer und der neuen 2.4
GHz-Steuerung zum Rundflugtraining abzuheben.
Im Rundflug hält der 2200-er Akku immerhin 12 Minuten
ohne Zwischenlandung.
cool
down...
Die Haube staut heisse Abluft des Motors. Ebenfalls der
in Schaumstoff gepackte Akku behält einiges an Wärme in sich. Ein zu
heisser Motor verliert die Magnetisierung des Stators - damit stirbt
der Motor.
Da gibts nur eins : Pause einlegen oder besser : den dritten
und vierten Akku ohne Kabinenhaube leerfliegen.
Allwetter-Heli
Ob Sonne, Wolken oder Regen -
der DF68B hat nichts dagegen.
Regenwolken scheinen dem Heli sichtlich zu gefallen.
Der eingehüllte Berg ist der Calanda
Kritisch sind aber Flüge im Winter, da zwei Steuerhebel
der Taumel-scheibenansteuerung aus Kunststoff sind - schade eigentlich,
denn Kunststoff wird brüchig, wenns kalt ist. Naja, vielleicht finde
ich die Hebel noch irgendwo in ALU.
Details zum Steuerungswechsel
Eine neue Steuerung in eine Mechanik mit 90° Taumelscheibe
und eigenem Pitch-Servo heisst also nicht einfach Servos umstecken sondern
:
- Gaskurve programmieren (bei welcher Gas-Knüppelstellung
erreicht der Rotor welche Drehzahl)
- Pitchkurve programmieren (bei welchem Gaswert haben die Rotorblätter
welchen Anstellwinkel)
- Drehmomentausgleich zwischen Pitch und Heckrotor in einem Mischer
programmieren
- Gyro Modus und Gyro Empfindlichkeit auf der Steuerung zuordnen und
konfigurieren
- Schwebepitch einstellen
- Hoover- Gaswert einstellen
Die meisten dieser Einstellungen sind erneut für den Kunstflugmode
(3D) zusätzlich zu justieren
Vorausgesetzt sind alle mechanischen Vorarbeiten wie
Anstellwinkelbereich Rotor, Heckrotor und mechanische Mischung an der
Paddelstange.
für
den Indoor - Kalibrationsflug kommt nochmals ein kleines Landegestell
drauf. Nun ist alles justiert und das Teil macht Spass.
Mit dem Einbau und der Konfiguration habe ich nun auch
gleich eine Grundausbildung bezüglich der nicht ganz einfachen Einstellungen
hinter mir. Kann ich sicher noch brauchen, der Jet-Ranger hat den Umbau
auf Spektrum noch vor sich und der ProCopter 3D will auch konfiguriert
werden. Und da gibts dann noch die CCPM 120° Knacknuss für die Ansteuerung
der Rotorebene und des Pitch.