Die
Geschichte : der Heli-Virus im Anflug ...
Bereits die ersten zittrigen Flugsekunden mit einem Koax-Heli
begeisterten mich.
Damals verzieh ein Landegestell gröbere Anfängerfehler.
Viel Platz und hunderte von Akkuladungen waren der Schlüssel zum stetigen
Erfolg.
tägliche
Pflicht...
Spass machts nicht nur in der Wohnung sondern auch ab dem Balkon raus
in die Abendstimmung..
Das nowendige Training für Flüge in kleinen Zimmern hat jedoch weitere
Flug-stunden gebraucht...
Der
Blade wird erwachsen...
ALU-Motorkühler, vollständiges ALU-Tuning und über Fernsteuerung
aktivierbare Blinkleuchten sowie ein separat steuerbarer Landescheinwerfer
machen mächtig Spass.
Die Beleuchtung kommt von Causemann.
zuwenig Leistung - oder zu viel Gewicht ?
Der Blade war nie ein Lastesel, für flotte Flüge hat's
aber immer gereicht. Sein Rumf hat im Unterschied zu einem Gitterrumpf
klar mehr Luftwiderstand für den Rotorwind. Die Beleuchtung, die Motorkühlung
und das ALU-Tuning gaben nun auch Gewichtmässig zusätzlich zu tragen.
Wenn die Motoren nach einigen Flugminuten heiss sind, reicht der Schub
nicht mehr für Steigflüge. Was nun ? Umbau auf Brushless oder was ?
Das Warten hat ein Ende - jetzt wird weiter getunt !
Nach langem Warten habe ich nun den neuesten Typ eines
ultimativen 180-er Motors von Xtreme aus Deutschland erhalten ! Der
Motor ist eine sensationelle Weiterentwicklung des Stock 180 von XTreme.
Er hat Lüftungsschlitze im Gehäuse oben und unten. Der Rotor ist kugelgelagert
und durch stärkere Magnete und einer optimierten Wicklung läuft der
Motor hochturig und mit sehr gutem Drehmoment und Wirkungsgrad. Das
Gewicht ist ganz leicht reduziert, der einzige Nachteil ist das recht
laute Laufgeräusch im Vergleich zum Vorgänger.

rein
mit den neuen Motoren !
Der Einbau der Motoren klappt gut, nur der bisherige Kühler
verdeckt ein Teil der Lüftungsschlitze am neuen Motor. Deshalb lasse
ich den CX2-Kühler momentan weg.
Die bei der Agusta so erfolgreich eingesetzten Rotorblatthalter
für die
XTreme - Blätter montiere ich gerade auch.
Das
Ergebnis lässt sich sehen
Der nun massiv stärkere Blade dreht die Motoren hoch,
um vom Balkon abzuheben.
Schubverhältnis Original-Blade 1:1.2.
in der neuen Konfiguration ist es 1:1.6.
Das reicht für raketenartige Steigflüge und zusätzliche Beladung wie
etwa FlyCam oder ähnliches. Den zu fliegen ist sensationell !

Ein paar der im Blade gemachten Einstellungen und
Tunings :
ALU-Tuning:
insbesondere die ALU-Taumelscheibe erhöht die Präzision der Steuerbewegungen.
Bei schnellen Steuerbewegungen und beim Flug auf engem Raum zeigt sich
die Verbesserung klar. Der untere ALU-Rotorkopf verbessert vorwiegend
die Optik, der Obere jedoch verringert das Spiel an der Stabistange
massiv.
Erhöhter Taumelscheibenausschlag: Steuergestänge
zur Taumelscheibe wird gegen das äussere Ende der Ruderhörner eingeclipst.
Dies gibt bei gleichem Servoweg massig grössere Ausschläge an der Taumelscheibe.
Damit sind extrem schnelle Manöver möglich, zudem kommt man auch bei
etwas Wind gegen denselben an. In engen Räumen ist es dann wertvoll,
für eine feine Steuerbarkeit am Sender Dual-Rate oder Exponentialsteuerung
zu verwenden.
Verlängerte innere Rotorwelle: gibt mehr
Abstand zwischen den Rotorebenen und lässt damit wesentlich schnellere
Manöver zu.

Motoren
von Xtreme: Die Stock Xtreme 180 waren leider nur eine Stunde
lang montiert. Die Motoren sind zwar leiser, haben aber eine zu kleine
Drehzahl um dem Heli mit den Originalbättern genug Schub zu geben. Xtreme
Blätter mit höherem Anstellwinkel passen für den Blade eben nicht. Deshalb
sind diese Motoren (linkes Bild) nun in der Agusta montiert. Zwischenzeitlich
ist die um Welten verbesserte Version der Motoren im Handel und sehr
erfolgreich im Blade im Einsatz. Natürlich mit den Blatthaltern und
Blättern von Xtreme.
Motorkühlung:
Besonders wertvoll, wenn man plant, mehrere Akkus am Stück zu entleeren.
Achtung: der mehrheitlich geschlossene Rumpf des Blade ist aber auch
damit kein Kühlschrank. Also nach drei Akkuladungen am Stück besser
einen Kaffee trinken gehen. Die neuesten Motoren haben Lüftungsschlitze
und bleiben wesentlich kühler. Deshalb ist der Kühler nun nicht mehr
montiert - er verdeckt auch die Lüftungsschlitze der neuen Motoren.
Power-LiPo-Akku:
mit garantierter maximaler Stromentnahme von 25C und leicht erhöhter
Kapazität bei gleichem Gewicht. Ich fliege mit DN-Power-Akkus. Wobei
der Originalakku im Winter eben auch seine Vorteile hätte : Durch die
Erwärmung hält er sich immer über den notwendigen 20°C . Der DN-Power
bleibt kalt.
Lipomonitor:
Wird ein Akku soweit entladen, bis ein Heli nicht mehr abhebt, ist mindestens
eine Akkuzelle im Tiefentladungsbereich und wird später nur noch ein
Bruchteil der ursprünglichen Kapazität speichern können. Der LiPo-Monitor
zeigt bequem für jede Zelle einzeln den kritischen Punkt an und ermöglicht
damit einen schonenden Umgang der Akkus. Der Monitor fliegt mit.
Der
Blade ist bereits ab Werk mit der 2.4 GHz - Technologie von Spektrum
bestückt. Der Empfänger lässt sich problemlos mit meiner DX7 binden.
Alleine unterwegs wird er mit der DX7 kontrollliert. Ansonsten mit der
(fast) Original DSM-Anlage mit zsätzlicher Subtrimmung für das Heck.
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